Risiko minimiert und Kosten gespart: Fugro Germany Land an Vorerkundung für 37 km Tunnelsystem beteiligt

Abbildung 1. 3D Visualisierung des Störungssystems nach seismischer Erkundung

Zur Ermittlung von geologisch- und geotechnisch-bedingten Risiken und der Gewährleistung der Sicherheit bei Bau und Erschließung einer Polyhalit-Lagerstätte in North Yorkshire, Großbritannien, hat die Fugro unter maßgeblicher Beteiligung der Fugro Germany Land GmbH (Geophysikalische Erkundung) im Auftrag von Sirius Minerals Ltd. umfangreiche geophysikalische, geotechnische und geologische Erkundungen erfolgreich realisiert. Die Verteilung geologischer Störungen entlang eines 37 Kilometer langen und in über 280 Meter Tiefe gelegenen Transporttunnelsystems (Low-impact Mineral Transportation Tunnel System, MTS) sowie entlang von Lüftungsschächten in bis zu 1.580 Meter Tiefe, und deren Auswirkungen auf die geplanten Bau- und Erschließungsmaßnahmen, wurden untersucht und bewertet. Eine besondere Herausforderung des Projektes stellte die sensible Lage dieses Tunnels unterhalb des North York Moors Naturschutzgebietes dar, welche mit besonderen Umweltauflagen verbunden war. Das Untersuchungskonzept der Fugro beruhte maßgeblich auf dem Einsatz geophysikalischer Methoden, wodurch die Kosten und der Umfang intrusiver Untersuchungsmethoden erheblich minimiert werden konnten. Durch die Kombination von geotechnischen Bohrungen, In-situ-Tests und 2D-Reflexionsseismik konnten:

  • Altbergbau (Tunnel, Strecken und -Schächte) in Eisenerz-führenden Schichten identifiziert,
  • die Geologie bis über 400 m Tiefe durchgängig erkundet
  • und die Bohrlochstratigraphie und die Störungen entlang von Tunnel und Schächten korreliert werden.

Die anschließende 3D-Visualisierung des Störungssystems (Abbildung 1) diente der Optimierung des Tunneldesigns und ermöglichte die Minimierung weiterer nachfolgender intrusiver Untersuchungen.

 

Ansprechpartner: Fugro Germany Land GmbH, Frank Meier, f.meierfugro.com