Der Erfinder der Nachhaltigkeit

In seiner über 25-jährigen Historie hat sich der Verband Bergbau, Geologie und Umwelt e.V. über den konstruktiven Dialog mit allen wichtigen Stakeholdern der Branche zum Repräsentanten einer stetig wachsenden Mitgliedergemeinschaft entwickelt.

Historie

Im Mai 1990 von Bergbau- und Geotechnikunternehmen der neuen Bundesländer als Branchenverband Bergbau/Geologie e.V. gegründet, profilierte sich der 1993 in Bergbau, Geologie und Umwelt e.V. umbenannte Verband bis heute zum bundesweit führenden Interessenvertreter seiner Mitgliedsunternehmen.

Im Zuge der Wiedervereinigung lag der Fokus vornehmlich auf der Umwandlung zahlreicher Ost-Unternehmen in privatwirtschaftliche Gesellschaften. Beim Rückbau der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus der Wismut, den Tagebauen der Braunkohle oder dem Bereich der Deponiealtlasten haben wir den Begriff Nachhaltigkeit in den Bergbau- und Rohstoffsektor eingeführt und damit weltweit Zeichen gesetzt.

Heute zeigt sich der VBGU als dialogorientierte Interessenvertretung gegenüber Ministerien, Ämtern und Behörden. Das Leistungsspektrum reicht bis in die fachliche Weiterbildung sowie die Integration von EU-Aufgabenstellungen oder die Förderung von Auslandsprojekten hinein.

Vorstand

Unser Vorstand wird gestellt durch Menschen, die tief im Thema Bergbau und Rohstoffe verwurzelt sind und mit Leidenschaft Dinge bewegen. Er setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Nach Abschluss des Hochschulstudiums zum Diplomingenieur für Automatisierungstechnik und Technische Kybernetik promovierte Stefan Mann an der TU Chemnitz mit einer Arbeit auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, dem Einsatz von maschinellem Lernen in technischen Systemen.

Seit 1984 übernimmt er Entwicklungsaufgaben und besonders nach 1989 Führungspositionen in Forschung und Industrie. Als Geschäftsführer verantwortet er mittelständische Unternehmensentwicklungen im Maschinenbau und Automotivsektor.

2007 übernimmt Stefan Mann die Technische Geschäftsführung der Wismut GmbH, eines auf die Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranbergbaus in Ostdeutschland spezialisierten Staatsbetriebs.

„Die Mitglieder des Verbandes decken den gesamten Rohstoffzyklus ab, von der Exploration bis zur Revitalisierung. Die Ergebnisse sind weltweit als erfolgreich anerkannt. Sie handeln gleichermaßen unternehmerisch und nachhaltig. Unternehmertum braucht in Deutschland mehr denn je eine starke Stimme, dafür steht der VBGU.“

Nach dem Abschluss des Studiums des Konstruktiven Wasserbaus und der Technisch Hydromechanik an der TU Dresden arbeitete Roger Tynior drei Jahre als Forschungsstudent  am Lehrstuhl für Stauanlagen und promovierte dort 1990. In diesem Jahr begann seine Arbeit als Projektant / Projektleiter in verschiedenen Planungsbüros. 1994 trat er der damaligen G.U.B. Ingenieur GmbH bei, in der er ab 1997 als Geschäftsführer tätig war. Mit Gründung der G.U.B. Ingenieur AG wurde er 2007 in den Vorstand berufen.

Neben Projekten in der Wasserwirtschaft, im Wasserbau und im Hochwasserschutz zählt der Sanierungsbergbau zu den zentralen Tätigkeitsfeldern seiner beruflichen Laufbahn.
Er ist Mitglied der Ingenieurkammer Rheinland - Pfalz.
Roger Tynior war viele Jahre Geschäftsführer des BWK-Landesverbandes Sachsen und ist Mitglied im Wirtschaftsrat Deutschland.

"Ich sehe es als zentrale Aufgabe des VBGU an, seinen Mitgliedern ein Netzwerk für berufliche Kontakte und fachlichen Austausch zu bieten. Als Arbeitgeberverband muss der VBGU außerdem die Interessen der Mitgliedsunternehmen auf Länderebene und Bundesebene vertreten und den Dialog mit der Politik suchen."

Das Bergbau-Tiefbau-Studium an der Bergakademie Freiberg Anfang der 80-ziger Jahre und die Promotion zum Thema „Modellierung des Erzabzuges in der Pinge Altenberg“ legten die Grundlage für die berufliche Laufbahn von Dr.-Ing. Dirk Vetter.

Dr. Vetter startete als Ingenieur für Forschung und Entwicklung in der Haupttechnologie des Bergbau- und Hüttenkombinates Freiberg mit dem Schwerpunkt Zinnerz Altenberg.

Die Berufung zunächst zum Werksdirektor und später zum Geschäftsführer der Schwefelkiesgrube „Einheit“ Elbingerode, dann Harz-Bergbau GmbH erfolgte 1990. Im Anschluss an die Tätigkeit als leitender Angestellter im Baustoffwerk Niedersachswerfen erfolgte 2002 der Wechsel zur Bergsicherung Ilfeld GmbH, in der Dr. Vetter seit 2004 Technischer Geschäftsführer ist.

„Der VBGU vertritt die Interessen der im Bergbau, insbesondere der im Sanierungsbergbau tätigen Mittelständischen Unternehmen gegenüber der Politik und öffentlichen Institutionen. Ich schätze die praxisorientierten Aktivitäten des Verbands auf hohem fachlichen Niveau und den konstruktiven Dialog zur Erhaltung und Förderung des wirtschaftlichen Erfolgs“, betont Dr.-Ing. Dirk Vetter.

Es ist  eine wesentliche Aufgabe unseres Verbandes, den Mitgliedsunternehmen den tariflichen Ansatz zu bieten, der es den Unternehmen möglich macht, wettbewerbsfähige Angebote zu platzieren ohne in wirtschaftliche Zwänge zu geraten.

Klaus Forsthofer absolvierte sein Studium an der Technischen Universität München im Fach Geographie mit den Schwerpunkten Ökologie, Stadt- und Verkehrsplanung, Städtebau sowie Landesplanung und Raumordnung.

Während seiner 25-jährigen leitenden Tätigkeit bei der Industrieanlagen – Betriebsgesellschaft mbh (IABG) koordinierte Herr Forsthofer unter anderem das Großprojekt zur Ermittlung von Altlasten – Verdachtsflächen auf den Liegenschaften der Westgruppe der sowjetischen Truppen in den Neuen Bundesländern.

Seine im Rahmen des Projektes erlangte Expertise ist heute bei zahlreichen Projekten für deutsche Ministerien, Behörden und Kommunen in den Bereichen Flächenrecycling, Umweltdienstleistungen, Geodaten und Geoinformation gefragt.

In seiner heutigen Position als Ressortleiter für Umweltdienstleistungen bei der IABG begleitet er auch die deutsche Energiewende durch Dienstleistungen, die beim Rückbau von Kernkraftwerken zu erbringen sind.

"Mit seiner jahrelangen Erfahrung in der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Industrie sieht Herr Forsthofer den Schwerpunkt seiner Arbeit innerhalb des VBGU darin, den Wert und die Wichtigkeit mittelständischer Unternehmen für die nachhaltige Lösung von Umweltproblemen in unserer Gesellschaft herauszustellen. Seiner Überzeugung folgend können die Herausforderungen unserer Umwelt nur gemeinsam gelöst werden. Der VBGU kann mit seinen unterschiedlichen Fachdisziplinen und der Fachexpertise seiner Mitglieder hier eine zentrale Rolle in Deutschland einnehmen."

Nach erfolgreicher Ausbildung zum Tiefbohrtechniker und dem Hochschulabschluss Geotechnik und Bergbau an der TU Bergakademie Freiberg, begann Jens-Peter Lux seine berufliche Laufbahn zunächst bei einem Berliner Ingenieurbüro.

Seit 2002 ist er für die DMT GmbH & Co. KG im Essener Stammhaus tätig. Er bekleidete dort schnell unterschiedliche Führungspositionen und wirkte als leitender Angestellter, u.a. als General Manager für das DMT Geschäftsfeld Geo Engineering & Exploration, mit unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern und Dienstleistungen in den Märkten Rohstofferkundung, Bergbausanierung sowie Bauwesen und Infrastruktur. Zum Jahresbeginn 2018 wurde Herr Lux in die Geschäftsführung der DMT GmbH & Co. KG berufen und verantwortet in dieser Funktion innerhalb der DMT Gruppe das operative Geschäft Infrastructure, Mining & Geo-Services.

„Die Mitgliedsunternehmen im Verbund des VBGU“, so Jens-Peter Lux, „stehen für mich nicht nur für eine umfassende Rohstoffkompetenz „Made in Germany“. Im Wesentlichen zeichnet sie ihr engagiertes, kompetentes, verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln im Umgang mit Ressourcen sowie die Schaffung und Erhaltung von Lebensräumen aus.“

Olaf Alisch hat sein Hochschulstudium 1985 an der TU Bergakademie Freiberg mit dem Abschluss Diplom-Geologe in der Spezialisierungsrichtung Erdöl-Erdgas absolviert. Nach dem Studium arbeitete er im Zentralen Geologischen Institut in Berlin und beschäftigte sich mit Fallenmodellierung und Erdöl-Erdgas Potenzialen in der Nordostdeutschen Senke und dem Kupferschiefer.

Nach der Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter in einem Ingenieurbüro im Bereich Steine und Erden (Erkundungen und bergrechtliche Planungen) folgte eine Lehrtätigkeit an der Brandenburgisch-Technischen Universität Cottbus und eine befristete Anstellung als Mitarbeiter im Bereich Berechtsamswesen sowie Betriebsplanungen/Planfeststellungen im Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, in Cottbus. Seit 2006 arbeitet er im VBGU e.V. und ist seit 2007 deren Geschäftsführer.

„Mich fasziniert bei der Arbeit im Verband die Bandbreite der Aufgaben für die Mitgliedsunternehmen, die mit ihren Dienstleistungen den gesamten Lebenszyklus eines Bergwerks, von der Planung eines Rohstoffabbaus bis zur nachhaltigen Wiedereingliederung in die Landschaft, entlang der Wertschöpfungskette abbilden.“

Mitglieder

Die Mitgliedsunternehmen des VBGU repräsentieren einen breiten Querschnitt der nationalen und internationalen Bergbau- und Rohstoffbranche. Sie operieren in den Bereichen:

  • der rohstoffgebundenen Industrie
  • der Liegenschaftsentwicklung
  • des Bergbaus
  • der Bergbauverwahrung
  • der Geotechnik
  • der Verwertung von Abfällen
  • der Wasserwirtschaft
  • der Umwelttechnik/-technologie
  • der Geothermie
  • der Sanierung von bergbaulichen und industriellen Standorten

Für eine Mitgliedschaft spielt es keine Rolle, ob Unternehmen im In- oder Ausland aktiv oder beratend tätig sind oder dazu benötigte Leistungen oder Ausrüstungen planen beziehungsweise herstellen.